UHC F.P. Niederwil - emotion Hinwil-Tann 6:8 (0:3)
Regensdorf, 30 Zuschauer
Nach der Niederlage im vorherigen Spiel wollten die Penguins eine klare Reaktion zeigen. Mit emotion Hinwil-Tann wartete jedoch ein äusserst schussstarkes Team, das bekannt dafür ist, offensiv jederzeit gefährlich zu werden. Die Niederwiler waren entschlossen, diesem Gegner die Stirn zu bieten und eine deutliche Leistungssteigerung auf das Feld zu bringen.
Die erste Hälfte verlief jedoch ganz anders als geplant. Die Penguins starteten schläfrig in die Partie, wirkten im Kopf nicht bereit und liessen den nötigen Willen vermissen. Hinwil übernahm sofort die Kontrolle und entschied die ersten zehn Minuten klar für sich. Drei Gegentore waren die Folge des schwachen Beginns. Erst eine Strafzeit gegen Hinwil eröffnete Niederwil die Chance auf den Anschluss – und dieser wurde genutzt. Das Fanionteam verkürzte auf 3:1 und schöpfte kurz Hoffnung. Doch kurz vor der Pause setzte Hinwil erneut einen Treffer nach, womit es mit einem deutlichen 4:1-Rückstand in die Kabine ging.
In der zweiten Hälfte präsentierten sich die Niederwiler dann deutlich wacher. Der Ball lief besser, die Mannschaft kombinierte sauberer und kam zu zahlreichen Abschlüssen. Der Ertrag blieb allerdings gering. Stattdessen zeigte Hinwil erneut seine Offensivqualitäten: starke Weitschüsse, präzise Abschlüsse und konsequente Angriffe sorgten dafür, dass sie ihren Vorsprung bis zum Zwischenstand von 8:3 ausbauten.
Daraufhin musste Niederwil reagieren. Die Linien wurden auf zwei Blöcke zusammengestellt, und situativ wurde mit einem 4:3-System gespielt, um mehr Druck aufbauen zu können. Das Spiel wurde sichtlich intensiver und emotionaler. Hinwil kassierte in dieser Phase mehrere Strafen, was den Penguins half, nochmals näher heranzukommen. Dank einem konstanten und energischen Endspurt kämpfte sich Niederwil auf 6:8 heran. Trotz eindrucksvoller Schlussoffensive reichte es letztlich aber weder für ein Unentschieden noch für den erhofften Sieg.
Auch wenn das Resultat erneut nicht zugunsten der Penguins ausfiel, war es definitiv kein schlechtes Spiel. Nach einer schwierigen ersten Hälfte zeigte die Mannschaft Moral, Kampfgeist und eine klare Steigerung. Die starke Schlussphase gibt Mut – und zeigt, dass das Team in der Lage ist, selbst gegen schussgewaltige Gegner wie Hinwil-Tann zurück ins Spiel zu finden. Mit dieser Einstellung lässt sich in den kommenden Partien auf jeden Fall aufbauen.
TORE
1. Halbzeit
0:1, 0:2, 0:3, 1:3 Y. Thaddey (R. Thaddey), 1:4
2. Halbzeit
1:5, 2:5 R. Gemperle, 2:6, 3:6 N. Signer (R. Thaddey), 3:7, 3:8, 4:8 P. Niedermann (Y. Thaddey), 5:8 N. Signer (R. Thaddey), 6:8 N. Signer (Y. Thaddey)
STRAFEN
UHC F.P.N: Keine
Gegner: 2min, 2+2min
AUFSTELLUNG
Block 1: Rafael Gemperle, Noel Signer, Marco Kummer
Block 2: Pascal Niedermann, Gian Peterer, Silvan Signer
Block 3: Robin Thaddey, Yanik Thaddey, Ivan Künzle
Torhüter: Benjamin Müller
COACH
- Patrik Wagner, Michael Müller